Eure besten Tools für Home Office und E-Learning in der Corona-Krise. Software für Videokonferenzen, Streaming, Schule, Produktivität, Projektmanagement. Gemeinsam schaffen wir das. Danke für eure zahlreichen Anregungen. Hier kommt die erste kommentierte Linksammlung. Updates regelmäßig. #flattenthecurve.

Tools zur Berichterstattung über die Coronakrise – Nicht nur für Journalistinnen und Journalisten

Nicht nur das Virus breitet sich gerade pandemisch aus, auch die Nachrichten darüber. Andere Themen gehen da fast völlig unter. Und in der Welle der Videos, Fotos, Audios zum Thema Corona schwimmt auch immer eine ganze Menge Mist mit. Journalistinnen und Journalistinnen im Home Office müssen filtern, was verlässlich ist und was nicht. Dieses Toolkit von Firstdraft ist einfach großartig. Ein Dashboard mit jeder Menge Tools zum Fact-Checking.

https://start.me/p/vjv80b/first-draft-basic-toolkit

Home Office: Produktiv Arbeiten von zu Hause

Sich im Büro mit Slack zuzuballern, war lästig. Wenn alle im Homeoffice sind, entfaltet die App aber ihre volle Stärke. Die Aufteilung in Gruppen und Themenbereiche ist intuitiv und die Chats lassen sich gut strukturieren.

Ein weiteres kostenfreies Tool ist Trello, mit dem sich hervorragend Aufgaben und Teams organisieren lassen. Kliemannsland-Kultvlogger Fynn Kliemann ist ein genialer kreativer Kopf und arbeitet ja in gewisser Weise ständig im Home Office. Der Mann weiß sich zu organisieren. Gemeinsam mit Freunden hat er dafür die kostenlose Projektmanagement-Software Agantty entwickelt.

https://www.agantty.com/

Videokonferenzen,Video Workshops, Videostreaming

Zoom.us ist ein viel gelobtes Tool um per Video unterschiedliche Räume aufzusetzen. Die Software wird vor allem im Weiterbildungsbereich für Blended Learning eingesetzt. Ab 14 Euro monatlich kann man hier Räume mit bis zu 100 Teilnehmenden aufsetzen. Da geht dann so einiges: Neben der Kamera kann man seinen Bildschirm teilen, Flipcharts malen und den Inhalt seines Smartphones streamen. Die derzeit vielversprechendste Lösung für mich.

https://zoom.us/

Microsoft könnte durch die Coronakrise einen zweiten Frühling erleben. Mit Beginn der größten Homeoffice-Welle aller Zeiten steigen die Nutzerzahlen von Microsoft Teams jedenfalls rasant an. Das gute alte Skype ist natürlich auch immer noch eine Option. Aber seit Microsoft es gekauft hat, kämpfe ich mit jeder Anmeldung, wenn ich das Tool eine Weile nicht genutzt habe. Facetime und Whatsapp sind weitere Alternativen für 1zu1 Videotelefonie.

GoToMeeting ist eine weitere Alternative, die mit knapp unter 11 Euro im Monat etwas günstiger ist als Zoom. In diesem Basispaket könnt ihr bis zu 150 zu einer Videokonferenz einladen.

Und dann wäre da noch restream.io. Mit einem Stream auf dieser Plattform könnt ihr gleichzeitig auf alle anderen gängigen Social Networks streamen.

Körper und Geist gesund halten: Yoga und Meditation

Fit bleiben angesichts einer möglichen Ausgangssperre. Gar nicht so einfach. Und dann der steife Nacken – eine typische Begleiterscheinung des Home Office. Hier sind zwei der besten Yoga-Channels auf Youtube. Mady Morrison bringt euch auf Deutsch in den Flow. Und Adriene Mishler mach auf ihrem Kanal Yoga with Adriene auf Englisch gute Laune und Yoga-Sessions zu jeder Lebenslage.

Das mediale Dauerfeuer kann schnell dazu führen, dass einem vor lauter Corona-Alarm schnell mal die Birne klingelt. Die Gedanken kreisen, das Kopfkino geht los und ehe man sich versieht, findet man sich im Drogeriemarkt mit 200 Klorollen im Einkaufswagen wieder. Ruhig, Brauner. Durchatmen. Um mal auf andere Gedanken zu kommen hilft eine kleine Auszeit für das Oberstübchen. Mediationsapps wirken Wunder bei psychischem Stress. Sehr gut: Waking up, 7Mind und Headspace.

Schule in Zeiten von Corona

Jede Menge E-Learning Ressourcen für SchülerInnen und LehrerInnen hat die UNESCO in dieser Linksammlung zusammen gestellt.

Riesengroßes Dankeschön geht an Simone Maader von Maader Kommunikation. Sie nutzt diese beiden Lernplattformen für ihre Kinder, so lange die Schulen dicht sind: Learn Attack richtet sich an SchülerInnen von Klasse 4 bis 10. Wegen der Coronakrise gibt es die Mitgliedschaft gerade für zwei Monate kostenlos. Für die 1. bis 7. Klasse eignet sich Scoyo. Hier kann man sich Lernprogramme nach Schultyp und Bundesland zusammen stellen. Tilman und Robert nutzen den Schulserver iServ und arbeiten zum Teil mit Adobe Connect, um mit ihren Schülerinnen und Schülern an Aufgaben zu arbeiten.