Unsere Doku “Wem gehört New York?” ist derzeit in der ARD Mediathek verfügbar. Der 45minütige Film ist Teil der Weltspiegel-Doku-Reihe. Im ARD Fernsehen (Das Erste) ist die Doku außerdem am 30.08. um 18:30 direkt nach dem Sommerinterview mit Bundeskanzler Friedrich Merz zu sehen.
Worum geht es in in unserer Doku „Wem gehört New York?”
New York ist die reichste Stadt der Welt. Einerseits. Nirgendwo sonst gibt es so viele Superreiche. Laut Henley und Partner leben hier 384.500 Millionäre und 66 Milliardäre. Andererseits gibt es immer Mehr Menschen in New York, die sich das Leben in der Stadt nicht mehr leisten können. Eine Zahl macht es deutlich: Wer 2026 eine Einzimmerwohnung neu anmieten möchte, zahlt im Schnitt rund 4.000 Dollar im Monat dafür
Für unsere Weltspiegel-Doku haben ARD-Korrespondentin Marion Schmickler und ich über mehrere Monate Menschen begleitet, die in dieser Stadt leben. Einen 24-Jährigen aus Astoria (Queens), der noch 2024 Donald Trump als Präsidenten gewählt hat und 2025 Zohran Mamdani als New Yorks neuen Bürgermeister. Einen Hairstylist, der es bis zu Anna Wintour geschafft hat und trotzdem jeden Tag ans Geld denkt. Die Millionenerbin Abigail Disney, die fordert, dass Reiche wie sie stärker besteuert werden. Und einen Vermieter, den Mamdanis Mietenstopp in Bedrängnis bringt. Über diesen Rent Freeze entscheiden gerade die Gerichte.
Unsere Antwort auf die Titelfrage ist alles andere als einfach. Auch wenn die Luxusapartments den Superreichen gehören, die Stadt gehört ihnen nicht.
Meine Erfahrungen während des Dokudrehs in New York
Gilt der Satz “if you can make it there, you can make it anywhere” eigentlich noch? Auch das wollte ich gemeinsam mit ARD Korrespondentin Marion Schmickler in unserer Doku über New York City herausfinden. Mit dieser Frage sind wir Ende 2025 in die Doku-Planung gestartet. Wir haben dafür unterschiedlichste Menschen über mehrere Monate begleitet. Ein besondere Moment für mich war eine Kundgebung zum 1. Mai am Washington Square Park. Unsere Kollegen hatten sich für die Rede des neuen New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani in Position gebracht. Marion und ich bahnten uns einen Weg durch die Menge, um seine Ankunft zu filmen. Als Mamdani schließlich auf der Rückseite des Parks aus einer Limousine sprang, ging alles ganz schnell. Auf dem Weg zum Rednerpult umarmte er noch eine Dame auf der anderen Seite der Absperrung und eilte von dannen. Doch plötzlich dreht er sich noch einmal um und sprintet auf mich zu. Besser gesagt auf eine ältere Dame, die direkt vor mir am Gitter stand. Er knuddelte sie herzlich und wäre im Überschwang fast gegen das Objektiv meiner Kamera geprallt.
(Hier Video)
Diese Nähe zu den einfachen Menschen setzt Mamdani immer wieder bewusst und erfolgreich ein – und viele Menschen in New York setzen große Hoffnungen in ihn.
Vom MAGA-Wähler zum Mamdani-Wähler
Einer davon ist der 24-jährige Christian Spariosu. Auch die erste Begegnung mit ihm an einem meiner ersten Drehtage in New York werde ich so schnell nicht vergessen. Wir haben mit ihm in seiner Wohnung in Astoria/Queens gedreht. Das ist der Stadtteil, aus dem auch Mamdani kommt. Christian hat das Glück in einem Rent stabilized Apartment zu wohnen, bei dem die Mieten in rder Regel pro Jahr nur begrenzt angehoben werden dürfen. Zudem hat er den uralten Mietvertrag seiner Eltern übernehmen können und zahlt für den Stadtteil Queens unfassbar günstige 900 Dollar pro Monat an Miete. Seine Nachbarn bezahlen über 2000 Dollar für eine gleich große Wohnung. Als wir in seinem Apartment drehten, fanden wir ein “Make America Great Again” Baseball Cap neben einem Wahlplakat von Zohran Mamdani. Christian hat sie beide gewählt. Enttäuscht von Donald Trump wurde er Anhänger des neuen New Yorker Bürgermeisters.

New York – die Stadt der Träume
New York ist eine Stadt, die ihresgleichen sucht. Schillernd, ikonisch, das Zuhause für viele Superstars und Superreiche. Und zugleich bunt und vielfältig, Heimat für 8,8 Millionen Menschen aus aller Welt, Geburtsort für Subkulturen, die von hier zu globalen Trends werden. Nach Drehschluss habe ich mir immer wieder die Fotokamera umgeschnallt und bin meiner zweiten Leidenschaft nachgegangen. Street photography. Auch dafür ist New York vermutlich das beste Pflaster der Welt. Ich bin immer wieder fasziniert vom Dampf, der aus dem Boden quillt. Und dann das Licht, das sich immer wieder in Fassaden spiegelt und den Menschen auf der Straße die typische New York Aura verleiht. Vielleicht ist New York auch deshalb immer noch der Sehnsuchtsort schlechthin – sowohl für mich als auch für alle, die vom großen Aufstieg träumen. Nur scheint dieser Traum für viele in New York in weite Ferne gerückt zu sein.

Leben in New York City – teure Mieten, Armut und Reichtum
Die Stadt ist in den 2020er-Jahren so teuer geworden, dass viele sich das Leben hier nicht mehr leisten können. Die NGO Robin Hood beziffert in ihrem Poverty Tracker, dass mittlerweile jeder vierte in New York lebende Mensch von Armut betroffen ist. Auch Normalverdienende haben mittlerweile mit den extrem hohen Lebenshaltungskosten zu kämpfen. Und wer neu ist in der Stadt und nach einer Einzimmer-Wohnung in New York sucht, zahlt laut Rent Reboot im Schnitt einen Mietpreis von 4.000 Dollar. Das hat gravierende Auswirkungen auf die Bevölkerungsstruktur von New York City.
Es fühle sich an, “als werde die Farbe rausgedreht”, erzählt eine Frau der ARD-Korrespondentin Marion Schmickler beim Friseur. Die Superreichen, die sich zig Etagen in Luxushochhäusern kaufen, koste es, was es wolle, haben die Immobilienpreise in schwindelerregende Höhen getrieben. Und sie prägen das Leben in New York. In keiner anderen Stadt gibt es so viele Millionäre. Laut Forbes sind es im Jahr 2025 384.500 gewesen. Davon verfügten im selben Jahr laut Henley und Partners 66 Personen über ein Vermögen von mehr als einer Milliarde Dollar.
Ist der Traum vom Aufstieg in New York noch möglich?
Hairstylist Bobby Michael hat es geschafft – das sagen zumindest seine Freunde. Mit seiner Geschäftspartnerin Liz Wright hat er während der Pandemie einen Friseur-Salon im West Village eröffnet. Zuletzt hat er den wohl berühmtesten Bob der Welt gestylt – bei Anna Wintour. Sie gilt als eine der einflussreichsten Menschen im globalen Fashion Business. Bis 2025 war sie die Chefredakteurin der US-Vogue. Bobby war dabei, als Wintour und Meryl Streep für das Cover der amerikanischen Vogue fotografiert wurden. Natürlich sei es sein Traum gewesen, einmal am Vogue-Cover beteiligt zu sein, lacht der 40-Jährige. Aber es gebe trotzdem keinen Tag, an dem er nicht ans Geld denkt – und darüber, wie er finanziell über die Runden kommt in New York City.
Zohran Mamdani – Hoffnungsträger für die Menschen in New York?
Seit Januar 2026 ist in New York City ein Bürgermeister im Amt, der sich selbst einen Sozialisten nennt. Zohran Mamdani will dafür sorgen, dass die Stadt mit den meisten Reichen wieder den Normalverdienern und Geringverdienern gehört. Dafür legt er sich sogar mit US-Präsident Trump an, der ihn seinerseits gerne als “Kommunisten” beschimpft. Mamdani beherrscht das Spiel mit den sozialen Netzwerken mindestens so gut wie der Präsident – für Furore sorgte er mit seinem “Tax the Rich” Video, das er am 15.04.2026 auf Youtube und Instagram veröffentlichte und dabei den Citadel-CEO Ken Griffin direkt in den Fokus nahm.
Mamdani und die Mieten in New York – kommt die Mietpreisbremse (Rent Freeze?)
Mamdanis größtes Wahlversprechen war der Rent Freeze. Ein Stopp der jährlichen Mieterhöhungen für rund eine Million sogenannter Rent stabilized Apartments. Wir haben für unsere ARD Doku “Wem gehört New York?” während des letzten und entscheidenden Meetings des Rent Guidelines Board am 25.06.2026 gedreht, bei dem buchstäblich die Luft brannte und am Ende Riesenjubel bei Mieterinnen und Mietern ausgebrochen ist: bei der Verkündung des Rent Freeze. Auf den ersten Blick ein Riesenerfolg für den neuen Bürgermeister. Vermieter wie Humberto Lopez beklagen hingegen, dass sie durch das Einfrieren der Mieten die steigenden Instandhaltungskosten für ihre Immobilien nicht mehr schultern können. Der Unternehmer aus Brooklyn ist in New York geboren und aufgewachsen und hat sich sein Unternehmen über Jahrzehnte aus eigener Kraft aufgebaut. Vermietung sei nun mal ein Geschäft, das sich rechnen müsse, sagt er.
Ob der Rent Freeze am 1. Oktober 2026 tatsächlich in Kraft treten kann, entscheiden jetzt Gerichte.
Eine Gruppe von Vermietern vertreten durch den Anwalt Randy Mastro hat am 22. Juli 2026 eine Klage am New York State Supreme Court in Richmond County (Staten Island) eingereicht (dazu dieser aufschlussreiche Artikel in der New York Times). Auf Antrag der Stadt New York wird der Fall aber jetzt am New York State Supreme Court in Manhattan weiter verhandelt. Die nächste Anhörung ist für den 2. September 2026 anberaumt worden.
Patriotic Millionaires fordern “Tax the rich”
Abigail Disney muss sich eigentlich keine Gedanken ums Geld machen. Der Enkelin von Roy Disney und Großnichte von Walt Disney sind die Millionen in die Wiege gelegt worden. Die Filmemacherin will, dass Reiche wie sie stärker besteuert werden. Denn für sie ist ihr Name Verpflichtung. Alle sollten Steuern zahlen, „auch die da oben“, sagt sie, damit der American Dream nicht nur für die Millionärsklasse gilt. Bei einem Spaziergang durch Manhattan zeigt sie auf das Penthouse, von Jeff Bezos am Madison Square Park. Wenn sich die Arbeiter, die Künstler, die Lehrer, die Familien nicht mehr leisten könnten, in New York zu leben, dann verliere die Stadt das, wofür sie ihre Heimat so liebt. Das Bunte, das Diverse, das Aufregende. Neben Abigail Disney begleiten wir Morris Pearl, den Vorsitzenden der Patriotic Millionaires. Er sagt, Reiche drohen gerne damit die Stadt zu verlassen, wenn der Bürgermeister sie stärker besteuern will. Am Ende bleiben sie doch, weil New York einfach einmalig ist.
Die Anziehungskraft New Yorks
Klar ist: New York ist nach wie vor eine Stadt, die eine gewaltige Sogwirkung auf Menschen hat. Menschen aus aller Welt wollen hier leben. Genauso wie die Menschen, die in New York City geboren wurden und aufgewachsen sind.
Kann der neue Bürgermeister auf Dauer eine Trendwende schaffen und das Leben in der Stadt wieder bezahlbarer machen? Die ARD-Korrespondentin Marion Schmickler und ich untersuchen in unserer Doku, ob New York mit Zohran Mamdanis Politikansatz zu einem globalen Trendsetter werden könnte, und ob der Traum vom großen Aufstieg in New York wieder für mehr Menschen gelten kann.
Wem gehört New York? Meine persönliche New York Bilanz
Nach Abschluss der Dreharbeiten und des Schnitts blicke ich mit anderen Augen auf New York. Während der Produktion unserer Doku habe ich so viele andere Facetten der Stadt kennen gelernt als bei meinen vorangegangen Besuchen. Und auf meinen Foto-Streifzügen am Abend bin ich immer wieder mit Menschen ins Gespräch gekommen und habe mit ihnen über die horrenden Kosten gesprochen, die sie tagtäglich stemmen müssen. Ich habe das nur in Ansätzen am eigenen Leib erfahren, wenn ich im Supermarkt einkaufen war und über die saftigen Preise für Joghurt oder Hafermilch gestaunt habe.

Mir ist klar geworden, dass Politiker wie Zohran Mamdani den Nagel auf den Kopf treffen, wenn sie die Sorgen und Nöte von Normal- und Geringverdienenden in den Fokus nehmen (siehe dazu auch: “If he can make it there” in: DIE ZEIT vom 27.08.2026)
Sehr vermögende Menschen wie der Ex-BlackRock-Manager Morris Pearl und Abigail Disney sagen, “bitte besteuert uns höher”. Das macht deutlich, was hier passiert ist. Am Beispiel New York zeigt sich besonders drastisch, wie die Kluft zwischen Arm und Reich in Amerika immer weiter wächst. Republikaner und Demokraten haben seit Ronald Reagans großer Steuerreform vor allem die entlastet, die über große Vermögen verfügen und nicht von einem monatlichen Gehalt abhängig sind. Abigail Disney erklärt das in ihrem Film “The American Dream and other Fairy Tales” auf beeindruckende Weise.
So könnte ich am Ende zu dem einfachen Schluss kommen: “New York gehört den Superreichen”. Und doch wäre das zu kurz gegriffen. Sie mögen hier über Besitz verfügen. Doch die Stadt New York ist etwas anderes. Sie ist dieser einzigartige Ansammlung von Menschen auf einem Fleck. Ein Ort, an dem ich auf meinen Fotostreifzügen an fast jeder Straßenecke Menschen im Bild festhalte, deren Wurzeln auf allen Kontinenten der Erde liegen. Sie ist der Inbegriff dessen, was Amerika einst diese Anziehungskraft verliehen hat. Und dieses Gefühl gehört allen Menschen in New York. All jenen die dort leben, und all jenen, die wieder gehen und sich sagen: Ich will nicht weg. Und wenn ich doch gehen muss, dann will ich am liebsten sofort wieder dorthin. R.E.M hat das irgendwie am besten ausgedrückt. Und deshalb bekommen dann doch alle Menschen in New York dieses Leuchten in den Augen wenn, du sie fragst, ob dieses “if you can make it there” noch gilt.

Mein Dank gilt zum einen den Menschen, mit denen wir drehen durften und die uns einen Einblick in ihren Alltag und ihre Schicksale erlaubt haben. Zum anderen geht mein Dank an das großartige Team im ARD Studio New York, das über das Jahr immer Wiede alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, um diese außergewöhnlichen Menschen und ihre berührende Geschichten zu finden und zum Teil unter schwierigsten Bedingungen gedreht hat (während der Waldbrände in Kanada Mitte Juli 2026 lag beißender Rauch in der New Yorker Luft). Danke für euren unermüdlichen Einsatz Christelle Richter, Jan Hendrik Hinze und Annemarie Kammerer. Ein besonderer Dank geht zudem an meine wunderbaren Kamera-Kollegen Marcel Reepmann und Peter Reuther, der mir mit seiner Winterjacke durch einen typischen New Yorker Kälteeinbruch geholfen hat und mir auf einer Radtour fantastische Orte in New York gezeigt hat. An den wunderbaren Daniel Dörnen, mit dem ich schon 2023 an einer Weltspiegel Doku arbeiten durfte. An ARD Korrespondentin Marion Schmickler, an unseren Video-Editor und Cutter Henrik Adamus sowie unsere Weltspiegel Redakteurin Nicole Ripperda.
FAQ: Häufig gestellte Fragen
Wann läuft die ARD-Doku „Wem gehört New York?” im Fernsehen?
Die Weltspiegel-Doku „Wem gehört New York?” läuft am Sonntag, 30. August 2026, um 18:30 Uhr im Ersten, direkt nach dem ARD-Sommerinterview mit Bundeskanzler Friedrich Merz. In der ARD Mediathek ist der Film bereits seit dem 29. August 2026 abrufbar.
Wo kann ich „Wem gehört New York?” streamen?
Wem gehört New York?” steht kostenlos in der ARD Mediathek zum Streamen bereit, Verfügbarkeit bis zum 28. August 2030. Die Doku ist Teil der Reihe Weltspiegel Doku.
Wie lang ist die Doku „Wem gehört New York?”?
Die ARD-Weltspiegel-Doku „Wem gehört New York?” ist 45 Minuten lang.
Worum geht es in „Wem gehört New York?”?
Die Doku “Wem gehört New York?” fragt, wem die teuerste Stadt der Welt heute tatsächlich gehört. Der Film begleitet New Yorkerinnen und New Yorker aus unterschiedlichen Lebensbereichen, während des ersten Amtsmonate des neuen Bürgermeisters Zohran Mamdani. Die Doku zeigt die Gegensätze in New York und die horrenden Lebenshaltunskosten. 384.500 Millionäre leben in New York, mehr als in jeder anderen Stadt der Welt, und gleichzeitig kostet eine neu vermietete Einzimmerwohnung im Schnitt 4.000 Dollar im Monat.
Wer kommt in der Doku „Wem gehört New York?” vor?
In „Wem gehört New York?” kommen unter anderem Christian Spariosu vor, ein 26-jähriger Queens-Bewohner, der erst Donald Trump und dann Zohran Mamdani gewählt hat, der Hairstylist Bobby Michael aus dem West Village, die Filmemacherin und Disney-Erbin Abigail Disney, Morris Pearl, Vorsitzender der Patriotic Millionaires, und der Vermieter Humberto Lopez.
Wie teuer ist das Leben in New York 2026?
Wer 2026 in New York City eine Einzimmerwohnung neu mietet, zahlt im Schnitt rund 4.000 Dollar im Monat, in Manhattan noch deutlich mehr. New York ist zugleich die reichste Stadt der Welt: 384.500 Millionäre und 66 Milliardäre leben dort, mehr als irgendwo sonst.
Wer hat die Doku „Wem gehört New York?” gemacht?
„Wem gehört New York?” stammt von ARD-Korrespondentin Marion Schmickler und dem Hamburger Dokumentarfilmer Matthias Sdun (sdun.net), produziert mit dem ARD-Studio New York für die Reihe Weltspiegel Doku.